Wer besonders profitiert
Berufseinsteiger, Familien mit kleinen Kindern und Geringverdiener profitieren von einer hohen Förderung bei geringem Eigenbeitrag. Wer mittlere oder höhere Einkommen hat, profitiert von der Steuerersparnis.
Lehrkräfte, Beamte und öffentlicher Dienst
Eines ist sicher: Die gesetzliche Rente reicht als alleinige Lebensgrundlage im Alter nicht mehr aus. Und wenn Sie verbeamtet sind? Dann klingt die Pension zunächst beruhigend, bis man nachrechnet.
Kurz nachfragen
Schreiben Sie uns in ein, zwei Sätzen, worum es Ihnen geht. Wir melden uns innerhalb eines Werktages, einen Termin brauchen Sie dafür nicht.
Geförderte Altersvorsorge
Die 2002 eingeführte Riester-Rente sollte nie ein Ersatz für private Vorsorge sein. Sie soll die Senkung des Rentenniveaus aus den Reformen der Jahre 2000/2001 abfangen. Beamtinnen und Beamte sind unmittelbar zulageberechtigt, und weil die Zulagen unabhängig vom Einkommen fließen, profitieren gerade Familien mit Kindern stark.
Berufseinsteiger, Familien mit kleinen Kindern und Geringverdiener profitieren von einer hohen Förderung bei geringem Eigenbeitrag. Wer mittlere oder höhere Einkommen hat, profitiert von der Steuerersparnis.
Geringere Eigenbeiträge durch die staatliche Förderung. Sonderausgabenabzug. Keine Anrechnung auf Bürgergeld in der Ansparphase. Lebenslange garantierte Rente. Beitragsgarantie. Keine Gesundheitsfragen.
Die Zulageberechtigung ist an eine fristgebundene Einwilligung zur Datenübermittlung geknüpft. Wer die versäumt, verliert die Zulage. Welche Spielregeln sonst gelten, erkläre ich gern im Beratungsgespräch.
Seit 2005 gibt es die staatlich geförderte Basis-Rente. Geschaffen wurde sie für Selbstständige, die keine oder nur eine sehr geringe gesetzliche Rente zu erwarten haben. Aber auch für ältere Arbeitnehmer und Menschen mit höherem Einkommen kann sie attraktiv sein.
Die Auszahlung erfolgt immer als Leibrente, deshalb fördert der Staat sie über die Steuer. Seit 2023 sind die Beiträge zu 100 Prozent absetzbar, im Rahmen der Höchstbeträge für Altersvorsorgeaufwendungen.
Absicherung der Hinterbliebenen und Arbeitskraftabsicherung lassen sich einschließen. Garantierte lebenslange Rente. Insolvenzgeschützt und in der Ansparphase nicht pfändbar. Flexible Einzahlungen und Zuzahlungen, Rentenbeginn frei festlegbar.
Das Kapital ist gebunden. Es gibt keine Kapitalauszahlung und keine Kündigung mit Rückzahlung, genau dafür gibt es die Förderung.
Für Angestellte im öffentlichen Dienst kommt die Zusatzversorgung des Bundes und der Länder hinzu; wer darüber hinaus vorsorgen möchte, kann die betriebliche Altersvorsorge nutzen. Für Beamtinnen und Beamte kommt sie nicht infrage, dort tritt die Pension an ihre Stelle.
Oft beteiligt sich der Arbeitgeber mit einem Zuschuss oder finanziert die Vorsorge sogar ganz. Wie das erfolgt, legt er in einer betrieblichen Versorgungsordnung fest. Schon bei der Unterzeichnung eines neuen Arbeitsvertrags können Sie danach fragen.
Der Arbeitgeber muss 15 Prozent seiner Sozialversicherungsersparnis aus einer Entgeltumwandlung an Sie weitergeben. Bis zu vier Prozent der Beitragsbemessungsgrenze können Sie sozialabgaben- und steuerfrei einzahlen, weitere vier Prozent zusätzlich steuerfrei.
Formalitäten und Durchführung übernimmt der Arbeitgeber. Arbeitgeberzuschüsse. Geringere Verwaltungskosten als in Privatverträgen. Kombinierbar, etwa mit einer Berufsunfähigkeitsversicherung.
Die betriebliche Krankenversicherung wird vom Arbeitgeber organisiert und in aller Regel auch finanziert. Gesetzlich Versicherte können damit Leistungen in Anspruch nehmen, die die eigene Kasse nicht zahlt. Der Arbeitgeber ist Versicherungsnehmer, die Mitarbeitenden nehmen die Leistungen in Anspruch.
Der Arbeitgeber wählt bestimmte Leistungen für alle aus, etwa Zahnzusatz, stationäre oder ambulante Leistungen. Die Bausteine sind für alle versicherten Personen gleich.
Der Arbeitgeber wählt ein jährliches Gesundheitsbudget, jede Person stellt sich die gewünschten Leistungen selbst zusammen.
Eine Mindestzahl versicherter Personen: je nach Versicherer zwischen fünf und fünfzig, da es sich um eine Gruppenversicherung handelt.
Ob Riester für Sie geeignet ist und für welche Sparform Sie sich entscheiden, lässt sich nicht pauschal beantworten. Es hängt an Ihrem Dienstverhältnis, Ihren Dienstjahren, Ihrer Familiensituation und daran, was Sie im Alter vorhaben.
30 Minuten, online oder telefonisch. Bringen Sie Ihre Versorgungsauskunft mit, dann wird aus der Schätzung eine Zahl. Wählen Sie im Buchungsfenster die Beamtenberatung, dann landen Sie direkt bei Silke Vogeler.
60 Minuten zu Dienstunfähigkeit, Beihilfe und Versorgung, abgestimmt auf Ihr Bundesland.
Silke Vogeler
Leiterin Privatkunden · Beamtenberatung
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Silke VogelerBeratung Lehrkräfte und öffentlicher Dienst
Versicherungsfachfrau (IHK) mit Expertenausbildung für den öffentlichen Dienst, seit über fünfzehn Jahren auf Beihilfe, Dienstunfähigkeit und geförderte Altersvorsorge spezialisiert. Sie berät von Brandenburg an der Havel aus, im Rücken die paladinum GmbH mit über 3.000 Kunden.
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