Erst das, was Sie ruinieren kann. Dann der Rest.
Private Versicherungen sind kein Katalog, aus dem man möglichst viel bestellt. Sie sind eine Rangfolge: Zuerst kommen die Risiken, die eine Existenz auslöschen können – ein Personenschaden, den Sie verursachen, oder der Verlust Ihrer Arbeitskraft. Danach folgt, was teuer, aber tragbar ist. Ganz am Ende steht, was man sich leisten kann, aber nicht muss.
Existenziell
Privathaftpflicht und Berufsunfähigkeitsschutz. Die eine schützt vor Schadenersatzforderungen ohne Obergrenze (§ 823 BGB), die andere vor dem Wegfall des Einkommens, von dem alles andere abhängt. Wer Kinder hat oder Kredite bedient: Risikolebensversicherung dazu.
Faktisch nötig
Krankenversicherung ist Pflicht – die Frage ist nur, welche Ergänzungen sinnvoll sind (Zahn, Krankentagegeld, stationär). Dazu Hausrat und für Eigentümer die Wohngebäudeversicherung, ohne die kein Kreditgeber finanziert. Kfz-Haftpflicht ist gesetzlich vorgeschrieben.
Sinnvoll, wenn es passt
Rechtsschutz, Unfallversicherung, Reise– und Tierhalterhaftpflicht – abhängig davon, wie Sie leben, wohnen und arbeiten. Hier gibt es kein „richtig“ für alle, nur ein „richtig für Sie“.
Vier Lücken, die wir in fast jedem Ordner finden.
Zu niedrige Deckungssummen
Privathaftpflicht mit 3 Mio. € aus den Neunzigern – heute sind 10 bis 50 Mio. € marktüblich, oft zum gleichen Beitrag. Ein Personenschaden mit lebenslanger Pflege sprengt alte Summen mühelos.
Berufsunfähigkeit ohne Dynamik
Eine BU-Rente, die vor zehn Jahren passte, ist heute inflationsbereinigt ein Viertel weniger wert. Nachversicherungsgarantien und Dynamik werden oft vereinbart – und nie genutzt.
Doppelt versichert, nichts gedeckt
Zwei Rechtsschutzpolicen mit unterschiedlichen Ausschlüssen, zwei Unfallversicherungen aus Familie und Verein – und beim Elementarschaden am Haus fehlt der eine Baustein, auf den es ankommt.
Veraltete Angaben
Umzug, Heirat, Kinder, Selbstständigkeit: Jede Änderung verschiebt Risiken. Wer sie nicht meldet, riskiert im Schadenfall Kürzungen wegen Obliegenheitsverletzung.
Ein Ordner, ein Konzept, feste Ansprechpartner.
Im Erstgespräch sichten wir, was Sie haben. Wir sortieren nach der Rangfolge oben, prüfen Summen und Bedingungen und vergleichen unabhängig am Markt – als Makler stehen wir rechtlich auf Ihrer Seite (§ 59 VVG), nicht auf der eines Versicherers. Danach liegt alles in wecoya+you: digital, jederzeit abrufbar, mit Erinnerung an Fristen.
Ihr Ordner ist schneller sortiert, als Sie denken.
30 Minuten, online oder telefonisch. Sie bekommen eine ehrliche Einordnung – auch wenn dabei herauskommt, dass alles passt.
Sie sind Lehrkraft oder Beamtin bzw. Beamter? Dann gelten für Sie eigene Regeln: statt Berufsunfähigkeit zählt die Dienstunfähigkeit, statt der Krankenkasse die Beihilfe mit Restkostentarif. Wer noch auf Probe verbeamtet ist, steht noch einmal anders da. Absicherung für Lehrkräfte und den öffentlichen Dienst