Wenn Ihre Technik ausfällt, steht Ihr Unternehmen.
Server, Laptops, Medizintechnik, Messgeräte – ein einziger Blitzschlag, eine unachtsame Bewegung oder ein Diebstahl kostet schnell fünfstellig. Ihre Inhaltsversicherung zahlt in den meisten dieser Fälle nicht.
Das passiert täglich. Und zwar in Betrieben wie Ihrem.
Moderne Unternehmen stehen und fallen mit ihrer Technik. Ein Ausfall von wenigen Stunden ist keine Panne mehr – es ist ein echter Betriebsstillstand. Die Folgekosten sind fast immer höher als der eigentliche Gerätewert.
Blitzschlag trifft den Transformator in der Nachbarschaft.
Die Überspannung läuft ins Netz, die Platinen von sechs Rechnern sind durch.
Die Praxisassistentin lässt das Ultraschallgerät fallen.
Sonde beschädigt. Kein Termin kann stattfinden.
Einbruch am Wochenende.
Drei MacBooks, zwei iPads und ein iMac weg. Montag früh ruft der erste Kunde an.
Starkregen, die untere Etage läuft voll.
Die Server im Technikraum stehen 20 Zentimeter unter Wasser.
Kabelbrand in der Nacht.
Die gesamte Büroelektronik – Drucker, Router, Rechner, TK-Anlage – hin.
Ein Ausfall. Fünf Stufen in die roten Zahlen.
So sieht ein typischer Tag aus, wenn die zentrale Technik steht und niemand den Schaden übernimmt.
Gerät fällt aus
Server oder zentrale Technik streikt. Erste Mitarbeiter melden sich bei der IT.
Arbeit stoppt
Ticketsystem, Kasse, Dateizugriff – alles tot. Kunden rufen an, Antworten: keine.
Mitarbeiter warten
Zwölf Leute im Leerlauf. Der Stundensatz läuft. Geplante Projekte kippen nach hinten.
Kosten laufen weiter
Miete, Gehälter, Strom, Leasing. Einnahmen: null. Reparatur noch nicht beauftragt.
Ersatz? Fehlanzeige.
Die Inhaltsversicherung lehnt ab: keine benannte Gefahr. Sie zahlen alles selbst.
Sechs Szenarien, die Ihre Hardware ruinieren.
Anteile nach Branchenstatistik (GDV) und Beispiele aus der Beratungspraxis.
Direkter oder indirekter Blitzschlag, Überspannung im Stromnetz. Platinen, Netzteile, Router, Festplatten-Controller sind am verletzlichsten.
Aus der Praxis: Blitz schlägt 400 Meter entfernt ein. In der Kanzlei sind danach sechs Rechner ohne Lebenszeichen. Reparaturkosten 4.000 Euro.
Ungeschicklichkeit, Bedienungsfehler, Stolpern über Kabel, falsches Netzteil. Passiert jedem – nur die Folgen sind unterschiedlich teuer.
Aus der Praxis: Ein Tierarzt lässt das mobile Diagnosegerät fallen, der Sensor bricht. 3.000 Euro – ohne Elektronikpolice Privatsache.
Einfacher Diebstahl, Einbruchdiebstahl, Raub. Besonders mobile Technik: Laptops, Messgeräte, Smartphones, Außendienst-Equipment.
Aus der Praxis: IT-Dienstleister, Einbruch am Wochenende, drei Notebooks weg. Ersatz plus neue Lizenzen: 6.000 Euro.
Leitungswasser, Starkregen, Löschwasser, Luftfeuchte. Serverräume im Untergeschoss sind klassische Opfer.
Aus der Praxis: Agentur im Erdgeschoss, Starkregen. 28.000 Euro Schaden an Servern, Switches und unterbrechungsfreier Stromversorgung.
Nur in der Allgefahrendeckung der Elektronikversicherung enthalten. Die Inhaltsversicherung deckt das grundsätzlich nicht.
Aus der Praxis: Falsche Spannung am Laborgerät. Kurzschluss, Folgeschaden an der Steuerung. Reparatur mit Ersatzteilen aus den USA – per Luftfracht.
Beschädigung durch Dritte – auch ohne Einbruchspuren. Außendienst, Baustellen, öffentliche Räume.
Aus der Praxis: Außendienst-Tablet im Auto. Einschlag, Scheibe und Gerät hin. Ohne Außenversicherung: Totalverlust.
Inhalt versichert benannte Gefahren. Elektronik versichert alles andere auch.
Die Inhaltsversicherung ist eine Versicherung der benannten Gefahren – ausdrücklich aufgelistete Ursachen. Die Elektronikversicherung ist eine Allgefahrendeckung – alles, was nicht ausgeschlossen ist, ist drin. Der Unterschied steht nicht im Deckungsumfang. Er steht in der Beweislast.
| Schadenursache | Inhaltsversicherung | Elektronikversicherung |
|---|---|---|
| Brand, Blitzschlag, Explosion | gedeckt | gedeckt |
| Einbruchdiebstahl | gedeckt | gedeckt |
| Leitungswasser | gedeckt | gedeckt |
| Überspannung, Kurzschlussohne Blitz | nur mit Bausteinoft gedeckelt | gedeckt |
| Einfacher Diebstahlz. B. aus dem Kfz | nicht gedeckt | gedeckt |
| Bedienungsfehler | nicht gedeckt | gedeckt |
| Ungeschicklichkeit, Herunterfallen | nicht gedeckt | gedeckt |
| Mutwillige Beschädigung Dritter | nicht gedeckt | gedeckt |
| Konstruktions- und Materialfehler | nicht gedeckt | gedeckt |
| Luftfracht und Transportkosten | nicht gedeckt | gedeckt |
| Provisorien, Mietgerät | nicht gedeckt | gedeckt |
| Datenwiederherstellung | nicht gedeckt | mit Datensumme |
| Mehrkosten Technologiefortschritt | nicht gedeckt | gedeckt |
| Beweislast im Schadenfall | beim Kunden | beim Versicherer |
Eine Police. Alles versichert, was nicht ausgeschlossen ist.
Als eigenständige Pauschalversicherung für Ihre technischen Anlagen – nicht als Mini-Baustein in der Inhaltspolice. Pauschal heißt: Sie zählen nicht jedes Gerät einzeln auf, sondern definieren eine Summe je Anlagengruppe.
Gruppe 1
Gruppe 2
Gruppe 3
Gruppe 4
Gruppe 5
Maschinenversicherung
Was drin ist, wenn es brennt.
Neuwert statt Zeitwert, Provisorium statt Stillstand – und die Kosten, die im Ernstfall am schnellsten steigen.
Neuwert – Listenpreis inklusive Bezugskosten. Kein Abzug für Alter, solange die 40-Prozent-Klausel nicht greift (siehe unten).
Mietgerät, bis das eigene wieder läuft. Bezahlt der Versicherer.
Ersatzteil aus den USA einfliegen lassen? Gedeckt, auch bei Totalschaden.
Labor, Nacherfassung, Neuinstallation. Faustregel: 20 Prozent der Hardwaresumme, mindestens 25.000 Euro – als eigene Datensumme.
Das Ersatzmodell ist besser und teurer? Der Versicherer zahlt die Mehrkosten.
Homeoffice, Kundenbesuche, Kongresse, Baustellen – mitversichert, wenn die Nutzung im Antrag steht.
Drei Fälle, wie sie jede Woche passieren.
Serverschaden nach Blitzeinschlag
Mittelständische Kanzlei, zwölf Mitarbeitende. Nachts schlägt der Blitz in ein Nachbargebäude. Die Überspannung zerstört Netzteil und Hauptplatine des zentralen Servers. Am Morgen kommt niemand mehr an die Fallakten.
Drei Notebooks am Wochenende weg
Einbruch am Samstagabend. Kein Personenschaden, aber das Büro ist leergeräumt. Drei MacBook Pro, zwei iPads, eine Dockingstation. Zusätzlich: sämtliche Lizenzschlüssel auf den Geräten.
Ultraschall fällt von der Ablage
Orthopädische Praxis, fünf Mitarbeitende. Die Assistentin stolpert über das Kabel, das Gerät kippt. Die Sonde ist ein Präzisionsinstrument – beschädigt heißt nicht reparabel. Patiententermine fallen drei Tage aus.
Listenpreis, nicht Buchwert – und bei IT nach drei bis vier Jahren aufpassen.
Wartung ist Vertragsinhalt, nicht Fürsorge.
Wartungsverträge
Besonders bei Medizintechnik und Brandmeldeanlagen vertragliche Obliegenheit. Wird die Wartung schuldhaft unterlassen und war das ursächlich, ist der Versicherer nach § 28 VVG leistungsfrei.
UVV- und Prüffristen
Herstellerintervalle und gesetzliche Prüffristen müssen im Betrieb tatsächlich eingehalten werden – nicht nur im Kalender stehen.
Datensicherung
Häufig vereinbart: mindestens tägliche Sicherung von Daten und Programmen, Datenträger getrennt aufbewahrt.
Anzeigepflicht (§ 19 VVG)
Vorhandene Mängel und Vorschäden gehören zwingend in den Antrag. Verletzung bedeutet Rücktritt oder Leistungsfreiheit.
Bei mobilen Maschinen heißt „Kasko“ nicht alles.
Die Maschinenversicherung ist die Schwester der Elektronikversicherung: gleiche Logik (Allgefahren, Neuwert auf Listenpreisbasis), aber vom Minibagger bis zur Arbeitsbühne gibt es zwei Wege – und der Unterschied ist größer, als der Name vermuten lässt.
Vollschutz
Deckt auch innere Betriebsschäden und Bedienungsfehler – also genau das, was in der Praxis am häufigsten passiert.
Kaskoschutz
Deckt Unfall- und Verkehrsschäden, Transport, Erdrutsch und Feuer. Nicht gedeckt: innere Betriebsschäden, Schäden durch eigene Motorkraft und Bedienungsfehler.
Das Missverständnis
Der Kunde hört „Kasko“ und denkt an die Vollkasko beim Auto – also „alles“. Der Ausschluss innerer Betriebsschäden gehört ausdrücklich erklärt, bevor unterschrieben wird.
Jeder Betrieb, der Technik nicht nur nutzt, sondern davon lebt.
Ø 30.000 € Hardware
Ø 50.000 € Hardware
Ø 7.000 € Hardware
Ø 25.000 € Hardware
Ø 30.000 € Hardware
Ø 18.000 € Hardware
Was Unternehmer uns vor dem Abschluss am häufigsten fragen.
Was kostet eine Elektronikversicherung?
Der Beitrag richtet sich nach der Summe der versicherten Anlagen, der Branche, dem Anteil mobiler Technik und dem gewählten Deckungsumfang. Eine belastbare Zahl gibt es deshalb erst, wenn Ihre Anlagengruppen und Summen auf dem Tisch liegen – dann bekommen Sie ein konkretes Angebot, keine Schätzung.
Deckt das meine Inhaltsversicherung nicht schon ab?
Nur teilweise. Die Inhaltsversicherung ist eine Versicherung der benannten Gefahren: Feuer, Leitungswasser, Einbruchdiebstahl, Sturm. Überspannung ist dort meist nur mit Zusatzbaustein und gedeckelt drin. Typische Elektronikschäden wie Herunterfallen, Bedienungsfehler, einfacher Diebstahl aus dem Kfz, Kurzschluss ohne Blitz oder Schäden im Außendienst sind in der Inhaltspolice nicht gedeckt.
Was passiert im Schadenfall?
Sie melden den Schaden bei uns. Wir übernehmen die Kommunikation mit dem Versicherer, bei Bedarf mit Gutachtern, und begleiten die Regulierung bis zur Auszahlung. Weil die Elektronikversicherung eine Allgefahrendeckung ist, muss der Versicherer nachweisen, dass er nicht zahlen muss – nicht Sie.
Sind mobile Geräte versichert?
Ja – über die sogenannte Außenversicherung. Laptops, Messgeräte, Smartphones, mobile Medizintechnik sind auch auf Baustellen, bei Kunden, auf Messen und Kongressen sowie im Homeoffice versichert. Wichtig ist, dass diese Nutzung beim Vertragsabschluss angegeben wird, damit die Summen korrekt kalkuliert sind.
Was bedeutet Allgefahrendeckung konkret?
Versichert ist alles, was nicht ausdrücklich ausgeschlossen ist. Ausgeschlossen sind in der Regel: Vorsatz, Krieg, Kernenergie, bekannte Mängel, Verschleiß und Alterung sowie Allmählichkeitsschäden (Rost, Korrosion). Alles andere – von der Überspannung bis zur Ungeschicklichkeit einer Mitarbeiterin – ist drin. Folgeschäden an weiteren Austauscheinheiten werden übrigens entschädigt, auch wenn ein verschlissenes Teil sie ausgelöst hat.
Zahlt der Versicherer auch die Datenwiederherstellung?
Ja, wenn eine Datensumme zusätzlich zur Hardwaresumme vereinbart ist. Sie deckt die professionelle Laborwiederherstellung von Festplatten, die Kosten der manuellen Nacherfassung durch Mitarbeitende sowie die IT-Neuinstallation. Richtwert: mindestens 20 Prozent der Hardwaresumme, mindestens jedoch 25.000 Euro.
Zählt die 40-Prozent-Zeitwertklausel für meine alten Geräte?
In vielen Bedingungswerken wird die Neuwert- zur Zeitwertversicherung, sobald der Zeitwert unter 40 Prozent des Neuwerts sinkt – bei IT meist nach drei bis vier Jahren. Wir achten beim Vergleich darauf, Gesellschaften oder Tarife auszuwählen, die auf diesen Einwand verzichten oder eine echte Neuwertentschädigung garantieren.
Wie hoch ist Ihr Technik-Risiko?
Sagen Sie uns, was Sie absichern wollen – Anlagengruppen, Summen, Außeneinsatz. Wir vergleichen die relevanten Gesellschaften, achten auf Neuwert, Datensumme und 40-Prozent-Klausel und melden uns mit einem konkreten Deckungsvorschlag. Kostenlos und unverbindlich.
Diese Seite ersetzt keine individuelle Beratung. Maßgeblich sind die jeweiligen Versicherungsbedingungen.
Das passt zu Elektronik- und Maschinenversicherung
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